Alternative Pflege

Haarpflege auf natürlicher Weise

Herbst ist Kastanienzeit! Damit ist doch schon alles gesagt. Hier ist das Kastanienshampoo!

Die leuchtend braunen Waldfrüchte enthalten Saponine, die wie beim Efeu im Wasser aufschäumen. Hinzu kommen Gerbstoffe, die bei entzündeten Hautstellen und Wunden zu einer schnellen Heilung beitragen. Auch helfen Kastanien als Hautpflegemittel und als Basis für Shampoos bei trockener Haut und Ekzemen (Exemen = nicht-infektiösen Entzündungsreaktion der Haut). Antibakteriell, entzündungshemmend und schmerzstillend sind weitere Eigenschaften, die die Kastanien für sich geltend machen. Mit weiteren Zutaten hilft das Shampoo sogar gegen bestimmte Arten von Haarausfall, ist pflegend für Haut und Haar und lässt sich leicht ohne Ziepen durchkämmen.

So kannst du ein Kastanienshampoo selbst herstellen.

Für ungefähr 300-400 ml Kastanienshampoo benötigst du: 20 Rosskastanien (zirka 280 g), alternativ getrocknetes Rosskastanienpulver.

700 ml Wasser 1 kleingeschnittenen Apfel mit Kernhaus, sowie eine geeignete Flasche, z.B. von deinem alten Shampoo, die auf diese Weise vor dem Müll bewahrt bleibt.

Rosskastanien sind vollgepackt mit Wirkstoffen, die reinigen und heilend wirken können. Mit diesem Rezept kochst du ein natürliches Shampoo aus Kastanien.

Zum Andicken gibt es verschiedene Alternativen.

Von der verwendeten Methode hängt auch die resultierende Shampoo-Menge ab, weil einige Verdickungsmittel länger, andere kürzer einkochen müssen, um ein schönes Gel zu bilden. Speisestärke dickt schnell an, die anderen brauchen etwas länger:

4 gestrichene EL Speisestärke

3 gestrichene EL Leinsamen

2-3 gestrichene EL Flohsamenschalen

2 gestrichene EL Apfelpektin in Pulverform

90 ml flüssiges Apfel- oder Zitruspektin (Apfelpektin man auch selbermachen)

oder 5 gestrichene TL Johannisbrotkernmehl

Zur Herstellung benötigst du außerdem zwei Kochtöpfe, ein Sieb, ein Geschirrtuch oder eine Mullwindel, sowie kleine Flaschen oder Gläser zum Abfüllen.

Und so stellst du das Kastanienshampoo her:

  1. Kastanien reinigen, in feine Scheiben oder kleine Stücke schneiden und in einen Kochtopf geben.
  2. Alle weiteren, optionalen Zutaten hinzugeben bis auf die Verdickungsmittel. Wasser dazu gießen, aufkochen und den Inhalt 25 Minuten zugedeckt sanft köcheln lassen.
  3. Den Sud über dem Tuch und Sieb in einen weiteren Topf absieben und, nachdem die Kastanien etwas abgekühlt sind, gut auspressen.
  4. Verdickungsmittel deiner Wahl in die Flüssigkeit geben.
  5. Im Falle von Apfelpektin diese in die erkaltete Flüssigkeit einrühren, der Masse etwas Zeit geben und mit dem Schneebesen gelegentlich umrühren. Klumpenfrei verrühren und so lange einkochen, bis eine geleeartige, aber noch flüssige Masse entstanden ist.
  6. Falls Leinsamen verwendet wurden, erneut durch ein Sieb gießen. Fertig ist das Shampoo und du kannst es in Flaschen oder Gläser abfüllen.

 

 

Hautpflege auf natürlicher Weise

Die Pharaonen, aus Ägypten hatten schon damals eine zierliche und wundervolle Haut.                     Was ich damit sagen möchte? Hier ist die Ägyptische Hautpflegecreme!

Ich bevorzuge eine Creme, wie sie schon die alten Ägypter verwendet haben, und die vor mehreren tausend Jahren entwickelt wurde. Das Besondere dieser Creme: aus liebevoller Handarbeit mit naturbelassenen, hochwertigen Inhaltsstoffen ohne chemische Konservierungsstoffe einfach und preiswert herzustellen.

Damit all diese Kriterien zu 100 Prozent erfüllt werden, rühre ich meine Creme zu Hause am eigenen Herd. Nur so kenne ich die genaue Zusammensetzung und kann sicher sein, dass meine Haut auf natürliche Art und Weise gepflegt werden kann.

Für ca. 100 g der fertigen Creme benötigst du:

5 g Bienenwachs (als vegane Alternative nutze 3-4 g Carnaubawachs aus der Apotheke)

40 g Pflanzenöl (z.B. Ringelblumenmazerat oder Mandelöl)

10 g Lanolin (ist ein natürlicher Emulgator, gibt es in der Apotheke)  (Enulgator =sind Hilfsstoffe, die zwei nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Öl und Wasser, zu einem fein verteilten Gemisch, der sogenannten Emulsion, zu vermengen und zu stabilisieren)

5 g Sheabutter (aus dem Bioladen)

5-10 g Kräutertinktur z.B. Ringelblumen oder Lavendel

40 g Pflanzenwasser oder ersatzweise Kräutertee

5-7 Tropfen ätherische Öle bei Bedarf

 

Verwendete Geräte:

Ein großer Topf Zwei Gläser, z.B. leere Marmeladengläser

Küchenthermometer

Stabmixer

Leere Tiegel zum Abfüllen (50-100 ml, gibt es oft in Drogerien)

Alkohol zum Desinfizieren

 

Zubereitung der hausgemachten Hautpflegecreme:

Achte bei allen Schritten auf eine saubere Arbeitsweise, damit die Creme möglichst keimfrei bleibt und länger haltbar ist.

  1. Alle Arbeitsgeräte und Tiegel mit Alkohol desinfizieren
  2. Bienenwachs oder Carnaubawachs im Wasserbad schmelzen
  3. Lanolin und Öl hinzugeben und auch schmelzen lassen (dies ist die Fettphase).
  4. Sobald die Mischung flüssig ist, das Glas von der Hitze nehmen und auf 40 Grad abkühlen lassen.
  5. Sheabutter hinzugeben und schmelzen lassen.
  6. Im zweiten Glas die Tinktur und das Pflanzenwasser erwärmen (dies ist die Wasserphase).
  7. Die Fett- und Wasserphase sollten beide eine Temperatur von ca. 40 Grad haben.
  8. Die Wasserphase tropfenweise in die Fettphase rühren. Damit Wasser und Fett sich gut miteinander verbinden (sie “emulgieren”), ist ständiges Rühren erforderlich. Am besten funktioniert das mit dem Stabmixer.
  9. Nach kurzem Mixen emulgiert die Masse und wird zu einer homogenen Creme.
  10. Wenn alles gut vermischt ist, die ätherischen Öle hinzugeben und unterrühren.
  11. Zum Schluss die vorbereiteten Tiegel abfüllen und beschriften

 


 

Erkältungstrunk auf natürlicher Weise

Die Chinesen sind dafür bekannt, dass sie sehr auf Ihre Gesundheit achten! Außerdem benutzen Sie oftmals die Naturmedizin. Deshalb präsentiere ich euch den Jahrtausend alten Erkältungstrunk!

In China wird sehr häufig der eigenen Gebrauch daheim hergestellt. Warum sollten wir es dann auch nicht so machen?

Schon am Geruch erkennt man, dass es sich bei der Jahrtausende alten Rezeptur um Medizin handelt! Die Wirkung ist erstaunlich, Beschwerden durch Erkältung, Reizhusten und entzündeten Rachen werden damit bereits erfolgreich behandelt. Die Herstellung dauert bis zu sechs Monate, deshalb stehen in vielen asiatischen Häusern verschiedene Gläser davon zum Reifen in der Küche, ein toller Anblick!

Wunderbarer Erkältungstrunk aus der Chinesischen Naturmedizin

Für die Herstellung des Erkältungstrunks benötigst du lediglich:

Ein Glasgefäß, z.B. ein Einmachglas mit 0,5 bis 1 Liter Fassungsvermögen

Kleine Zitrusfrüchte, am besten geeignet sind Kumquats!  (Werden auch Zwergorangen oder Zwergpomeranzen genannt. Die Größe dieser Mini-Zitrusfrüchte reicht von einer Weintraube bis zu einer Pflaume, so dass sie im Ganzen verarbeitet werden können).

Salz

 

Die traditionelle Herstellung ist nicht schwer:

  1. Verwende für den Ansatz immer ein sauberes Glasgefäß mit Deckel.
  2. Am besten wären Einmachgläser mit Bügelverschluss, da diese sich beliebig oft wiederverwenden lassen, und schön anzusehen sind.
  3. Fülle das Glas dicht an dicht mit den gewaschenen Kumquats, oder alternativ mit sehr kleinen Zitronen oder Limetten.
  4. Die Früchte sollen ganz bleiben.
  5. Zur Vermeidung von Schimmel (durch die lange Wartezeit) und zur Beschleunigung des Prozesses empfiehlt es sich aber, alle Früchte mehrmals anzupieksen oder die Haut anzuritzen.
  6. Durch die Löcher kann Salz besser eindringen und den Saft herausziehen.


Für ganz Eilige gibt es noch ein anderes Rezept, dessen Zubereitung viel schneller geht. 

 

Die Herstellung funktioniert ganz ähnlich wie die vom Erkältungstrunk mit Kumquats und Salz. Heraus kommt jedoch ein viel süßerer Hustensirup, der ebenfalls sehr gut gegen Halsschmerz und Husten wirkt und vor allem Kindern viel besser schmeckt.

Mit ein paar Zitrusfrüchten, Honig, Zucker und etwas Geduld lässt sich ein sehr wirksamer und wohlschmeckender Hustensaft herstellen. Wir zeigen dir wie!

Zur Herstellung benötigst du: 

Ein Glasgefäß, z.B. ein Einmachglas mit 0,5 bis 1 Liter Fassungsvermögen

Beliebige Bio-Zitrusfrüchte

Honig

 

Und so gehst du vor:

  1. Zitrusfrüchte waschen und in sehr dünne (ca. 2 mm) Streifen schneiden. (Schale dran lassen)
  2. In ein sauberes Glas füllen und etwa dieselbe Menge eines beliebigen Honigs hinzugeben.
  3. Deckel fest verschließen und für 4-6 Wochen an einem warmen Ort reifen lassen, zum Beispiel auf einer Fensterbank.

So leicht und so schnell funktioniert diese Variante!​

 

 


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